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Was ist ein Schiebeakkord?
Eine Form der Akkorde sind die "Schiebeakkorde". Dabei geht man von einem Grundakkord aus und verschiebt ihn über das Griffbrett. Da nicht alle Saiten gegriffen werden, bleiben auch beim
Verschieben einige Grundtöne des Ursprungsakkords erhalten. Aber auch der umgekehrte Weg, das Verschieben von hohen zu niedrigen Bünden, ist möglich.
Als Beispiel nimm den Akkord a. Schiebst du das Griffbild 2 Bünde höher, wird daraus ein b, mit dem Nachtrag 7/11, also b7/11. Verschiebst du ihn um weitere 2 Bünde nach oben, wird daraus ein c#+5 oder
c##5. Auf den 8. Bund verschoben, wird daraus ein e11 und auf dem 10. Bund ein f#7.
Mit Schiebeakkorden lassen sich sehr schnell kleine Ornamentationen in das Spiel einbringen. Spiele dazu Akkorde der Tonart G im 4/4-Takt, z. B. G, D, C, G. Beim Übergang von C auf G schiebst du C 2 Bünde
höher und schlägst diesen Akkord im letzten Takt nur einmal vor dem G an. Das verschobene C erklingt als offenes D.
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