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Der erste Versuch, Schülern die S-Guitar nahezubringen, war ein voller Erfolg: Schon nach der ersten Stunde konnten die Schüler ihr erstes Lied begleiten.
Mittlerweile kommen Kinder, die bereits herkömmlichen Gitarrenunterricht hatten, zu mir und sind glücklich, wenn sie feststellen, wie einfach dieses Instrument im Vergleich zur Gitarre ist. Wie mir die Eltern
versichern, üben sie viel oder fangen aus eigener Initiative an, andere Lieder als die bei mir erlernten zu spielen - was sie im früheren Gitarrenunterricht nicht taten.
Mittlerweile haben die ersten Schüler das richtige Alter erreicht, um auf die herkömmliche Gitarre mit sechs Saiten umzusteigen. Wie sich immer wieder zeigt, ist das relativ einfach. Die Schüler kennen das
Spielgefühl, wissen, wie man die Saiten beim Akkordspiel greift, und können die Akkordtabellen lesen. So ist die Umstellung auf Gitarre kein Problem. Trotzdem spielen wir weiterhin gelegentlich die S-Guitar, oder
ich bringe ein anderes Instrument aus der Familie der vierchörigen Saiteninstrumente mit, das die Schüler ausprobieren können. So viele Instrumente zu beherrschen, macht die Kinder stolz.
Wer Gitarre lernt, kann Gitarre spielen. Wer aber S-Guitar lernt, kann auch Mandoline, Mandola, Mandriola, Irish Bouzouki und Banjo spielen.
Kurse biete ich derzeit in Köln-Weiß und in Bonn-Duisdorf an.
Der Gitarrenbauer Stefan Bosch in Köln hat zwei Instrumenttypen, die kleine Sopran- und die größere Bariton-Ukulele, umgerüstet als XS- und S-Guitar, im Angebot. Weiter sind bei ihm speziell für diese Stimmung zusammengestellte Saitensätze für das Instrument erhältlich.
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